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Berufspolitische Entwicklung - EMR

 

Reflexzonentherapie als neue Methode auf der EMR-Methodenliste

 

Das EMR hat seit dem 1. August 2013 eine neue Methode auf seine Methodenliste aufgenommen: Unter der Nr. 240 wird dort nun die Reflexzonentherapie geführt. Zusätzlich wurde das EMR-Reglement ergänzt durch die „Richtlinien zur Registrierung der Methode Nr. 240“.

 

Grundlage für die neue Methode stellen die Richtlinien dar, welche das EMR nach eigenen, umfangreichen Abklärungen und in Zusammenarbeit mit Reflex Suisse als Vertreterin verschiedener Gruppierungen aus dem Bereich der Reflexzonenbehandlungen entwickelt hat. In diesen Richtlinien ist der minimale Ausbildungsstandard festgelegt, der für eine Registrierung der Nr. 240 beim EMR erforderlich ist. Die neue Ausbildung umfasst insgesamt 850 Lernstunden und ermöglicht es den in diesem Gebiet tätigen Therapeutinnen und Therapeuten ein höheres Qualifikationsniveau zu erreichen. Damit reiht sich die Reflexzonentherapie ein in die Gruppe derjenigen Methoden, die ihre Qualitätsansprüche erhöhen und damit den Weg in Richtung Professionalisierung beschreiten.

 

Aufschulung

 

Erfahrene Therapeutinnen und Therapeuten, die beim EMR bereits für die Methode/n Nr. 81 Fussreflexzonenmassage, Nr. 163 Reflexzonenmassage und/oder Nr. 221 Massagepraktiken (NHP) registriert sind, haben die Möglichkeit, den neuen Abschluss für die Nr. 240 Reflexzonentherapie mittels einer standardisierten Aufschulung zu erwerben. Die bisherigen Methoden aus diesem Bereich – Nr. 81 Fussreflexzonenmassage, Nr. 163 Reflexzonenmassage und Nr. 221 Massagepraktiken (NHP) – bleiben weiterhin auf der EMR-Methodenliste erhalten.