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Behandlung

 

Therapieansatz und Wirkungsweise

 

In einem Klima der Wertschätzung geht die Therapeutin durch qualifiziertes Vorgehen individuell auf die Klientinnen und deren aktuelle Situation ein. Jede Behandlung beabsichtigt bewusst das Erfassen des ganzen Menschen.

 

Mit Reflex wird die Antwort des Körpers auf einen Reiz bezeichnet. Die Eigenschaft des Körpers, sich in allen Körperteilen zu spiegeln, macht sich die Reflexzonentherapie zu Nutze. Mittels einer speziellen Grifftechnik werden die Reflexzonen gezielt behandelt und damit entsprechende Bereiche und Funktionen des Körpers stimuliert und harmonisiert. Die Behandlung bewirkt eine Mobilisation der körpereigenen Heilkräfte.

 

Das achtsame Wahrnehmen der auftretenden Reaktionen während der Behandlungszeit fördert das Körperbewusstsein der Klientin und gibt wichtige Informationen für die weitere Gestaltung der Therapie.

 

Häufigste Reaktionen sind:

 

  • Kraft und Energie
  • kurzfristiges Wiederaufflackern von bekannten Problemen
  • veränderte und verstärkte Körperausscheidungen zur Reinigung
  • Hautveränderungen
  • Müdigkeit
  • Ausgeglichenheit

 

Arbeitstechnik

 

Bei der Reflexzonentherapie arbeitet die Therapeutin meist mit ihren Fingern oder der ganzen Hand auf der nackten Haut der Klientin, die während der Behandlung entspannt auf der Massageliege ruht. Die Therapeutin kann jedoch auch am bekleideten Klienten arbeiten, so zum Beispiel bei der Behandlung über die neurolymphatischen Reflexpunkte nach Chapmann.

 

Während der Behandlung wendet die Therapeutin die verschiedensten Grifftechniken an. Selten werden Massagestäbchen eingesetzt. Bei der Farbtherapie über die Reflexzonen oder bei der neuen punktuellen Schmerz- und Organtherapie nach Siener können spezifische Geräte als Lichtquellen zum Einsatz kommen. Teilweise verwenden die Therapeuten auch aromatisierte Öle, um die Haut gleitfähig zu machen, oder sogenannte Energetikcrème, um den Energiefluss auszugleichen.

 

Behandlungsablauf

 

Im Erstgespräch werden alle relevanten Informationen der Klientin bezüglich ihrer somatischen, psychischen, sozialen, spirituellen und die Umwelt betreffenden Belastungen, sowie ihre individuellen Ressourcen erfasst.


Aus den mündlichen Informationen der Klientin zusammen mit den Beobachtungen und Wahrnehmungen an deren Füssen und Körper durch die Therapeutin, resultieren die Behandlungsgründe. Diese werden mit den Klientinnen überprüft. Ziele und Planung der Behandlungsschwerpunkte werden abgesprochen und festgelegt.

 

Für die therapeutische Arbeit verknüpft die Therapeutin das Fachwissen der Reflexzonentherapie mit dem Wissen aus Physiologie, Pathophysiologie und Psychologie sowie der individuellen Situation der KlientinInnen.


Entsprechend werden je nach Situation verschiedene Zonen und Zonenfolgen bearbeitet. Je nach Reflexzone und Behandlungskonzept steht der Therapeutin jeweils ein breites Spektrum von Vorgehensweisen und Grifftechniken zur Verfügung.


Die Klientinnen erhalten während der Behandlung und für die Zeit zwischen den Behandlungen Selbst-Beobachtungsaufgaben. Darüber hinaus gibt die Therapeutin den Klientinnen situativ angemessene Aufgaben und Übungen zur Gesundheitsförderung mit, die zwischen den Sitzungen angewendet werden können.


Die Therapeutin evaluiert die Behandlung in Bezug auf ihrer Interventionen (Reaktionen der Klientin auf die Behandlung, Behandlungsschwerpunkte, Aufgaben und Übungen), ihr Vorgehen und die Beziehungsgestaltung zur Klientin.


Eine Behandlungsserie umfasst in der Regel 9 bis 18 Sitzungen, die jeweils 30 bis 60 Minuten dauern und ein- bis dreimal wöchentlich stattfinden. Nach 2 bis 6 Sitzungen sollten sich die ersten Anzeichen einer günstigen Wirkung zeigen. Diese Angaben sind Richtwerte, die Behandlungsdauer orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Klientin.